Freitagabend Frankfurt – München und am Samstag dann München – Venedig. Klingt einfach und ist es eigentlich auch. Wir kommen am Freitag bis kurz vor München, als das Licht mitten auf der Autobahn kurz mal aussetzt. Christiane verdächtigt mich des Sekundenschlafs, aber ich bin mir sicher, es war kurz dunkel. Noch 16km zu unserem Etapenziel und plötzlich ist es dunkel. So eine Autobahn kann ganz schön unübersichtlich sein, wenn mit einem Schlag alle Lichter ausgehen. Wir fahren an der nächsten Ausfahrt ab und rufen schweren Herzens um halb zwei nachts den ADAC. Bei 8° und kaltem Wind sucht der gelbe Engel den Fehler und findet ihn im berüchtigten Lichtschalter unseres Defenders. Einfach weggeschmort. Wo einmal ein Kontakt war, der das Abblendlicht schaltete, ist jetzt nichts mehr. Unser ADAC’ler bastelt einen Behelfts-Lichtschalter aus einer Sicherung und 3 blanken Kabeln. Das reicht bis in die Innenstadt, aber ist nicht optimal für die kommenden 3 Wochen.
Der Samstagmorgen geht entsprechend mit der Suche nach einer etwas dauerhafteren Lösung drauf. Werkstätten haben in München in keiner Größe am Samstag geöffnet und daher entscheiden wir uns für den Tipp aus dem Forum: Zugschalter von conrad & mit Kabelbinder irgendwo festmachen. Das klappt reibenungslos, auch dank der Vorarbeiten des ADAC und gegen Mittag sind wir endlich auf dem Weg gen Süden. Leider später als geplant und mit einer viel zu kurzen Nacht in den Knochen.
In Venedig hilft uns Henrik mit seinem “ach ist der süß” Status zum ersten Mal. Der Campingplatz hat eigentlich schon zu, aber so kommen wir noch zu einem Stellplatz neben Stefan, der hier auf uns wartet. Eine Pizza und ab geht’s ins Bett. Morgen geht’s auf die Fähre.


… und ich wollte gerade versuchen, Sandra im Rahmen unserer Suche nach einem neuen Gefährt den Defender schmackhaft zu machen.
Aber ein gutes Argument ist natürlich, daß man ihn “so einfach” reparieren kann 😉
Wir wünschen Euch gute und heile Weiterfahrt und einen schönen Urlaub!
LG
Sandra + Gerold