Jemand muss das Wasser angedreht haben und die Leitungen halten dem Wasser nicht dauerhaft Stand. Kurze Zeit später kommen die Besitzer der Leitungen bei uns vorbei. Die Beregnung des kleinen Kartoffelfeldes auf der anderen Hügelseite gestaltet sich schwierig. Plöpp, Plöpp, Plöpp. An immer neuen Stellen gehen die Rohre auseinander und werden fleißig von einem der beiden Albaner wieder zusammengesteckt. Wir beobachten das Schauspiel während des Abendessens; uns fällt keine wirklich bessere Lösung ein. Als die Beiden wieder fahren dauert es nicht lange – Plöpp. Die kaputte Leitung droht unseren Lagerplatz zu fluten. Ausgerüstet mit Textilklebeband und Handtuch flicken wir die Kupplungen und undichten Stellen. Es hält immerhin bis zum nächsten Morgen; wir hoffen, die beiden Bauern freuen sich, wenn sie am nächsten Abend vorbeikommen.
Unsere Strecke geht von Llange bis ins Drin-Tal. Leider regnet es mal wieder ab mittags und wir haben so langsam den Eindruck, dass dieses Wetter typisch für die Gegend ist. Also lieber morgens Sachen angucken und nachmittags Strecke machen.
Wir kommen heute bis an den unteren Rand des Drin-Tals; auf der Strecke erleben wir einmal mehr die prächtige Natur dieser ursprünglichen Bergwelt. Die Blumenwiesen stehen in voller Blüte und um unser Auto spielen zahlreiche unterschiedliche Schmetterlinge in den verschiedensten Farben.
Tagestrack


